Vielleicht hast du schon mal mit ChatGPT oder einem anderen KI-Tool experimentiert, um Ideen für eine berufliche Veränderung zu sammeln oder dir Vorschläge für passende Berufe machen zu lassen.
Ich habe eine "unechte" Anfrage gestartet (in echt bin ich sehr zufrieden mit meinem Job) und fand es als spannenden Anfang hilfreich. ChatGPT nahm meinen Unmut ernst, besonders weil ich selbst Menschen bei der beruflichen Neuorientierung begleite. Er meinte, dass das eine bewusste, achtsame Klärung verdient.
➡️ Danke! Für die Wertschätzung.
Er empfahl mir sinnvolle Schritte, z.B. dem Unzufriedenheitsgefühl auf den Grund zu gehen.
➡️ Gut! Mache ich, aber wie?
Er empfahl mir, eine Standortbestimmung und Selbstklärung vorzunehmen.
➡️ Danke! Und was brauche ich dazu?
Er empfahl mir, realistische Optionen zu entwerfen.
➡️ Okeee!? Aber passen die auch zu mir, zu meinen Werten, Kompetenzen und zu meiner Lebensphase?
Irgendwie brachte mich das nicht wirklich weiter. Mir fehlte Klarheit und auch jemand, der mit mir gemeinsam auf das schaut, was mich innerlich bewegt. ChatGPT bleibt auf der Ebene von Sprache und Logik. Ich vermisste echte Resonanz, ehrliches Gegenübersein und Emotionalität. (Was aber raus kam, erfährst du weiter unten 🤗.)
Meine Erkenntnisse aus meiner "Fake-Anfrage" an ChatGPT:
1. KI kann nur liefern, was sie kennt
Was du von KI bekommst, sind oft Vorschläge auf Basis dessen, was gerade „funktioniert": Beliebte Berufsfelder, gängige Rollenbilder, bewährte Jobs. Aber was du wirklich suchst, ist doch etwas, das zu dir passt. Nicht zu einem hypothetischen Idealbild, nicht zur Masse. Eine gute Beratung geht mit dir tiefer. Sie bringt zur Sprache, was dich wirklich bewegt. Auch das, was du vielleicht noch gar nicht in Worte fassen kannst.
2. KI folgt deinen Eingaben, nicht deinem Entwicklungsprozess
Wenn du neu anfängst, weißt du oft gar nicht genau, was du eigentlich brauchst. Du spürst nur: So will ich nicht weitermachen. Aber was dann? Die KI wartet auf präzise Eingaben. Ich warte auf dein Zögern. Auf dein “Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ Auf deinen Zwischenruf im Kopf. Und gemeinsam finden wir heraus, was du wirklich brauchst, nicht nur, was du glaubst, eingeben zu müssen.
3. KI hat keine Empathie und kennt deine Zweifel nicht
Wenn du dich z.B. selbstständig machen möchtest, bekommst du vielleicht von der KI einen netten Businessplan. Aber sie fragt dich nicht:
„Was brauchst du, um diesen Schritt wirklich zu gehen?“,
„Was hält dich gerade (noch) zurück?“,
„Was macht dich einzigartig – auch wenn du das selbst noch nicht siehst?“.
Ich stelle diese Fragen. Weil ich weiß, dass Menschen mehr sind als Geschäftsmodelle.
4. Persönliche Beratung ist eine Investition in Klarheit, nicht nur in Wissen
Klar, die KI liefert dir in Sekunden Informationen, für die du sonst Stunden brauchst. Was du brauchst, ist aber kein Schnell Schnell, auch kein Mehr an Möglichkeiten, sondern ein Weniger an Verwirrungen im Kopf. Von mir bekommst du Struktur, Fokus, Mut und einen Plan, der zu deinem Leben passt, nicht zu irgendeiner Suchmaschine.
Wenn du merkst, dass es Zeit ist, deinen Weg klarer zu sehen, dann begleite ich dich gern. Ob du dich selbstständig machen möchtest oder endlich einen Job finden willst, der dich zufrieden macht und in dem du (wieder) aufblühen kannst.
ChatGPT hat einen Vorteil, er ist da, wenn du nachts grübelst. Das bin ich nicht. Aber wenn du spürst, dass du emotional festhängst, allein mit einer Entscheidung bist oder wenn du Ermutigung brauchst: Hol dir jemanden, der dich aus deiner beruflichen Rolle herausholt, der dir beim Fühlen, Entscheiden und Umsetzen hilft.
Du musst das nicht allein machen!
Und hier die Ideen, die ChatGPT passend zu meinem LinkedIn-Profil entworfen hat.👇🏻
Was sagst du, passt das zu mir?
(Übrigens: ChatGPT hat kein Geschlecht, ich verwende das KI-Tool aufgrund der Wortbestandteile männlich.)
