Hallo du,
wenn du nur eine Stunde am Tag arbeiten dürftest, was würdest du dann am liebsten
tun?
Diese Frage stelle ich oft in meinen Beratungen und fast immer bringt sie etwas zum Vorschein, das im Alltag oft
untergeht - die leise Ahnung, was uns eigentlich wirklich wichtig ist. Womit wir uns gern beschäftigen. Was uns
erfüllt. Was uns leicht von der Hand geht. Worin wir gut sind.
Vielleicht hast du gerade das Gefühl, dass dein Job nicht (mehr) zu dir passt. Oder du merkst: Es ist Zeit für
etwas Neues, aber du weißt nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Manchmal beginnt alles mit einer inneren
Stimme, die flüstert:
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Eine berufliche Veränderung ist eine spannende, aber auch herausfordernde Phase. Der
Wunsch nach etwas Neuem wächst – aber was genau es sein soll und wie du da hinkommst, ist noch ziemlich
unklar.
Vielleicht hast du gerade so einen Moment. Oder du trägst den Gedanken schon länger mit dir herum. Dann ist hier
ein kleiner Überblick, wie du dich Schritt für Schritt auf den Weg machen kannst:
1. Klarheit schaffen: Was willst du wirklich?
Bevor du über Bewerbungen oder Jobwechsel nachdenkst, lohnt sich ein ehrlicher Blick nach innen: Was ist dir im
Beruf wichtig? Möchtest du kreativ arbeiten, Menschen begleiten, Verantwortung übernehmen – oder lieber etwas ganz
anderes?
Was kannst du gut – und was möchtest du (vielleicht) noch lernen? Wo siehst du dich in 5 –10 Jahren? Keine Fragte,
die dir Druck machen soll, sondern dir als grobe Orientierung dienen kann. Manche stellen in dieser Phase fest: Es
braucht gar keinen großen Wechsel, sondern nur eine andere Umgebung. Andere entdecken dabei aber auch ganz neue
berufliche Ideen.
2. Möglichkeiten ausloten – ohne sofort ins Handeln zu müssen
Stellenanzeigen lesen (auch „nur so“) hilft, ein Gespür für Anforderungen und Berufsfelder zu bekommen. Sprich mit
Menschen, die in Bereichen arbeiten, die dich interessieren. Viele teilen gern ihre Erfahrungen. Check
Weiterbildungen – nicht, weil du „noch was brauchst“, sondern weil sie Türen öffnen können.
3. Testlauf statt Sprung ins Ungewisse
Wenn du unsicher bist, ob ein neuer Weg der richtige für dich ist: Probiere dich aus – in kleinen Formaten.
Ehrenamtlich, im Nebenprojekt oder im Freundeskreis. Schreib mal auf, was dich interessiert – und was du in der
Freizeit eh schon gerne tust. Oft liegen dort spannende Hinweise.
4. Bewerbung neu denken
Wenn es konkret wird, stell dich nicht „neu“ vor, sondern mit dem, was du schon mitbringst: Übertragbare
Fähigkeiten wie Organisationstalent, Kommunikation oder Empathie sind oft goldwert – auch in neuen Kontexten.
Erzähl deine Geschichte: Was motiviert dich zur Veränderung? Was bringst du ein? Das darf persönlich sein.
5. Sicherheit und Flexibilität kombinieren
Veränderung muss nicht immer radikal sein. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du Neues ausprobieren und
gleichzeitig finanziell abgesichert bleiben kannst. Eine Nebenerwerbsgründung ist eine davon: Vielleicht hast du
eine Idee, die dich reizt – ein Angebot, eine Dienstleistung oder ein Herzensprojekt, das du im Kleinen starten
möchtest. Dann kann es sinnvoll sein, neben deinem aktuellen Job ein kleines selbständiges Standbein aufzubauen.
(Du weißt, bei mir bekommst du geförderte, kostenfreie
Gründungsberatung!)
6. Realistisch bleiben – und trotzdem losgehen
Verunsicherung gehört dazu. Und ja, du darfst auch mal zweifeln. Wichtig ist nur: Nicht stehenbleiben, weil du auf
Sicherheit wartest, die es so nie gibt. Lernen und Umwege gehören dazu. Und manchmal ist genau das der spannendste
Teil.
Wenn du magst, nimm dir in den nächsten Tagen mal eine halbe Stunde Zeit: Schreib auf, was dich gerade beschäftigt.
Was dir wichtig ist. Und was du gern ändern würdest. Und wenn du dabei Unterstützung brauchst – du weißt, wo du
mich findest.
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